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Dichter, Denker, Journalist

Studien zum Werk Heinrich Heines

Hanna Spencer

Scheinbar wohlbekannt, dennoch vielfach verkannt und dabei streckenweise unbekannt: obwohl Heinrich Heine für den gebildeten Leser (nicht nur in Deutschland) ein Haushaltswort ist, gilt er mancherorts noch immer als der widerspruchsvolle Aussenseiter, der er für seine Zeitgenossen war. Hier wird der Versuch gemacht, durch Betrachtung seiner Thematik und seiner Schreibart gleichsam einen Einblick in die Werkstatt des Dichters zu gewinnen und zu seinem schöpferischen Zentrum vorzudringen. Gleichzeitig wird seine Stellung in der deutschen Geistesgeschichte beleuchtet.
Aus dem Inhalt: Studien von Einzelwerken (eines seiner «abgedroschenen» kleinen Frühgedichte, einer grossen Ballade aus dem «Romanzero» und des umstrittenen und verhängnisvollen Börnebuchs) wechseln ab mit Querschnitten, die einerseits seine ambivalente Haltung gegenüber Goethe und anderseits seinen überraschenden Einfluss auf Nietzsche zum Inhalt haben.