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Studien zur Erzählweise einiger mittelhochdeutscher Dichtungen

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Marie-Elisabeth Tisdell

Das Anliegen dieser Arbeit besteht darin, allgemeine Charakteristika mittelhochdeutscher Erzählweisen aufzuzeigen und nach stilistischen Gesichtspunkten zusammenzufassen. An 6 Beispielen wird dargelegt, inwiefern sich individuelle Erzähltechniken innerhalb der konventionellen mittelhochdeutschen Erzählweise manifestiert haben. Die Leistung einiger mittelhochdeutschen Dichter wird stilistisch bestimmt, ihr erzählerisches Anliegen diskutiert und gewürdigt. Diese nicht quellenkritisch bedingte Stilanalyse ist für die Diskussion anderer mhd Dichtungen ebenfalls verwendbar.
Aus dem Inhalt: Einleitung - Definition des Begriffes «Erzählschemata» - Beschreibung der in «Kudrun», «König Rother», «Duskus Horant», «Herzog Ernst», «Biterolf und Dietleib» und im «Nibelungenlied» verwendeten Schemata - Untersuchung individueller Variationen innerhalb konventioneller mhd Erzählformen - Diskussion eventueller Zusammenhänge zwischen erzählerischem Anliegen und stilistischer Variation - Zusammenfassung - Literaturverzeichnis.