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Handlungskonzepte in der indischen und christlichen Religiosität

Eine komparatistische Studie zu Bhagavadgītā und Meister Eckhart

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Matthias Scherbaum

In den meisten Fällen stellt die menschliche Erlösung den Zweck religiöser Praxis dar. Dieses Buch untersucht den bemerkenswerten Umstand, dass zwei prominente Vertreter religiösen Lebens eine diesbezüglich andere Auffassung vertreten: die indische Bhagavadgītā und der Dominikaner Meister Eckhart. Unter dem Begriff niṣkāma karman vertritt die Gītā das Konzept, dass der Mensch immer „selbstlos handeln" (so die Übersetzung des Sanskritbegriffes) soll, und Meister Eckhart fordert vom Menschen ein wirken sunder warumbe, ein „Handeln ohne Warum". Ob die beiden Positionen, die übereinkommend einen religiösen Selbstzweck anzeigen, tatsächlich dasselbe meinen, erarbeitet diese komparatistische Studie. Hierbei ordnet der Autor der Sphäre von Spiritualität eine Schlüsselrolle zu.

Selbstzweckliches Handeln in der Bhagavadgītā und bei Meister Eckhart – Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Konzepte – Komparatistik – Thematische und praktische Konvergenzen – Philosophische Differenzen – Spiritualität als tertium comparationis – Interreligiöser Dialog