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Trans*-faire Sexualpädagogik unter Einbeziehung von Körper- und Leiblichkeit

Konkretisierung an Kinder- und Jugendliteratur aus der Anglophonie

Renata Duda-Merle

Forschungsergebnisse aus Deutschland und der Anglophonie belegen, dass Trans*-Jugendliche stärker unter Ausgrenzung und Benachteiligung leiden als ihre Altersgenossen. Forscher_innen rufen deshalb zur Sichtbarmachung von alternativen Lebensweisen zugunsten von Vielfalt auf. Die Autorin visualisiert, wie hierzu im Kontext der Sexualerziehung an Schulen sowie Bildungseinrichtungen Jugendliteratur eingesetzt werden kann und evaluiert Vorschläge für die pädagogische Praxis. Anhand eines Textkorpus diskutiert sie, dass der Roman einen Erlebnisraum eröffnet, in dem durch persönlichen Kontakt mit Trans*-Charakteren eine Fremdheitserfahrung möglich wird. Zunächst auf der emotionalen Ebene des Leibes beginnend, kann diese für eine selbstreflexive, kognitive Auseinandersetzung mit Vielfalt und der sozialen Konstruktion von Geschlechtskörpern genutzt werden.

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