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Hofmannsthal und Fontane

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Katharina Mommsen

Mommsens Buch über Hofmannsthal und Fontane vermittelt einen soziologisch-historischen Ueberblick über die Isolation deutscher Dichter und das Fehlen einer «geselligen Sprache» in Deutschland. In ebenso intensiver wie einfühlender Weise wird hier das Bild der beiden Dichter als Meister in der Kunst des Dialogs, des mimetischen Sprechens, des symbolträchtigen Erzählens etc. herausgearbeitet. Dabei wird erstmals auch der Einfluss Fontanes auf das Spätwerk Hofmannsthals transparent gemacht - und zwar hinsichtlich der Erzählweise der ethischen Haltung wie der modernen psychologischen Personenbeschreibung. Verschiedene Werke der beiden Dichter werden eingehend neu interpretiert und ihre Verdienste um die Ausprägung einer geselligen Sprache hervorgehoben.
Aus dem Inhalt: Fontane und Hofmannsthal als Meister der geselligen Sprache - Fontane-Anklänge bei Hofmannsthal - Interpretation von Fontanes «Graf Petöfy» - «Cecile» - «Unwiederbringlich» - «Die Poggenpuhls» - «Effi Briest», von Hoffmannsthals «Arabella», «Rosenkavalier», «Der Unbestechliche», «Der Schwierige», «Andreas» (unter besonderer Berücksichtigung der psychologisch interessantesten Frauencharaktere und der Gesellschaftsmoral).