Show Less
Restricted access

Die spezielle Relativitätstheorie

unter Beachtung ihres methodisch geordneten Aufbaus und der erkenntnistheoretischen Einordnung ihrer Ergebnisse

Manfred Buth

Der methodisch geordnete Aufbau der speziellen Relativitätstheorie einschließlich der Mechanik und der Elektrodynamik erfolgt in endlich vielen Schritten, von denen keiner einen erst an späterer Stelle vorgesehenen Schritt voraussetzen darf. Die erkenntnistheoretische Einordnung der Ergebnisse zeigt, daß die spezielle Relativitätstheorie aus drei verschiedenen Ansätzen besteht, die nur wenig miteinander zu tun haben. Es sind: die Revision der klassischen Mechanik als eine empirische Angelegenheit, ein rein mathematisch konstruierter Transformationsformalismus, der trotzdem für die Physik von Nutzen ist, sowie ein meßtheoretischer Ansatz. Besonderer Wert wurde auf die begründete Herleitung aller Ergebnisse gelegt und auf die Beachtung der drei Fragen: Wie lautet das Problem? Mit welchen Methoden wird es angepackt? Welche Ergebnisse stellen sich ein?
Aus dem Inhalt: Aufbau der klassischen Teilchenmechanik - Forminvarianz der klassischen Mechanik gegenüber den Transformationen der Galileigruppe - Der Aufbau der Elektrodynamik - Forminvarianz der Elektrodynamik gegenüber den Transformationen der Lorentzgruppe - Die Lorentzgruppe als wichtige Invarianzgruppe der neueren Physik - Die Erhaltungssätze der Physik am Beispiel von Energie und Impuls - Meßverfahren für bewegte Bezugssysteme - Geschichtliche Anmerkungen zur speziellen Relativitätstheorie.