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Pierre-Henri de Valenciennes und seine Schule

'Paysage historique' und der Wandel in der Naturauffassung am Anfang des 19. Jahrhunderts

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Simone Schultze

Die Studie «Pierre-Henri de Valenciennes und seine Schule: 'Paysage historique' und der Wandel in der Naturauffassung am Anfang des 19. Jahrhunderts» beschäftigt sich mit dem Werk des französischen Landschaftsmalers Pierre-Henri de Valenciennes (1750-1819), der nicht nur als Vorläufer der romantischen Stimmungsmalerei, sondern auch als Wegbereiter der impressionistischen Freilichtmalerei gelten muß. Entgegen seiner bisherigen Einschätzung durch die Kunstwissenschaft nimmt Valenciennes eine Schlüsselposition zwischen Tradition und Moderne ein: Vor allem seine Ölstudien weisen ihn als wahren Entdecker des auf der Leinwand festgehaltenen unmittelbaren Eindrucks der Natur aus. Damit spiegelt sich in seinem Werk ein grundsätzlicher Wandel im Naturverständnis, der bis in unser Jahrhundert hinein wirkt.
Aus dem Inhalt: Die französische Landschaftsmalerei im 18. Jahrhundert - Der Traktat Valenciennes' - Die Salongemälde und der Grand Prix de Rome - Die Ölstudien Valenciennes' und der Beginn der Freilichtmalerei - Der ästhetische Wandel am Anfang des 19. Jahrhunderts.