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Das Auge hört mit

Die Idee der Farblichtmusik und ihre Problematik - beispielhaft dargestellt an Werken von Alexander Skrjabin und Arnold Schönberg

Barbara Kienscherf and Universität Münster

Läßt sich Musik visualisieren? Gibt es Beziehungen zwischen Farbe und Ton? Fragen, mit denen sich Künstler und Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen seit Jahrhunderten immer wieder auseinandergesetzt haben. Einen Höhepunkt erreichte die Idee der Farbenmusik zu Beginn dieses Jahrhunderts, als Alexander Skrjabin erstmals farbiges Licht in seine sinfonische Komposition Prometheus integrierte und auch Arnold Schönberg in seinem Bühnenwerk Die glückliche Hand mit dem Einsatz von Licht experimentierte. Die genannten Kompositionen stehen im Mittelpunkt der Arbeit. An ihrem Beispiel wird, im historischen Kontext betrachtet, auf die Problematik der Farblichtmusik aufmerksam gemacht, aber auch verdeutlicht, daß die Idee der Synthese von Farbe und Ton bis heute nichts an Aktualität eingebüßt hat.
Aus dem Inhalt: Die Geschichte der Farbenmusik - Die Situation um 1900 - Alexander Skrjabin und sein Prometheus - Arnold Schönberg und Die glückliche Hand - Die Farblichtmusik der 20er Jahre - Entwicklung und Perspektiven der Farblichtmusik.