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Der versteckte Selektionseffekt

Wissenschaft im Dilemma zwischen Zufall und Gesetzmäßigkeit

Axel Tillemans

Das auf David Hume zurückgehende Induktionsproblem besagt, daß logische Schlüsse von experimentellen Ergebnissen auf die Gültigkeit von Naturgesetzen nicht möglich sind. Karl Popper brachte dies mit der Aussage, daß Naturgesetze nicht verifizierbar sind, auf den Punkt. Das auf Gödels Unvollständigkeitssatz aufbauende Zufallstheorem von Gregory Chaitin sagt aus, daß die Eigenschaft «zufällig» nicht beweisbar ist. In dieser Arbeit wird gezeigt, daß als Folge des Zufallstheorems sichere Schlüsse von Stichproben auf die Gesamtheit nicht möglich sind. Dies bestätigt Poppers Auffassung und sollte auch Meinungsforschern zu denken geben. Warum die Naturwissenschaften trotzdem nicht zum Scheitern verurteilt sind, wird in diesem Buch begründet.
Aus dem Inhalt: Sowohl die Aussagen der Naturwissenschaften als auch die Vorhersagen der Meinungsforscher stehen und fallen mit der Repräsentativität der ihnen zugrunde liegenden Stichproben. Mittels Gregory Chaitins Zufallstheorem wird gezeigt, daß diese geforderte Repräsentativität grundsätzlich nicht verifizierbar ist. Warum die Naturwissenschaften trotzdem «funktionieren», wird in diesem Buch begründet.