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Entscheidungsprozeß zur deutschen Wiedervereinigung

Der außen- und deutschlandpolitische Entscheidungsprozeß der Koalitionsregierung Kohl/Genscher in den Schicksalsjahren 1989/90

Angela Fischer

Die Arbeit soll einen Beitrag zur systematischen Erforschung außenpolitischer Entscheidungsprozesse leisten. Zielsetzung ist eine detaillierte Analyse des außen- und deutschlandpolitischen Entscheidungsprozesses der Koalitionsregierung Kohl/Genscher, um in einer synoptischen Schlußbetrachtung Aussagen zum außen- und deutschlandpolitischen Entscheidungssystem und Entscheidungsprozeß der Bundesrepublik Deutschland während des Einigungsprozesses 1989/90 treffen zu können. Die Thematik der Arbeit wurde gemäß der Methodik des neorealistischen Theorieansatzes, einem auf Methodenpluralismus und Ergebnisintegration beruhendem Analyseverfahren (Konstellationsanalyse), bearbeitet, Ergebnis dieser Arbeit sind Aussagen speziell zum außen- und deutschlandpolitischen Entscheidungssystem und -prozeß der Koalitionsregierung Kohl/Genscher in den Schicksalsjahren 1989/90 sowie generelle Aussagen zum bundesdeutschen außenpolitischen Entscheidungsverhalten.
Aus dem Inhalt: Historische Rahmenbedingungen: deutschlandpolitische und rechtliche Voraussetzungen - Entscheidungszentrum der Regierung Kohl/Genscher im Zeitraum vom 9.11.1989-3.10.1990 - Verflechtungen der Bundesregierung Kohl/Genscher mit anderen Entscheidungs- und Koordinationseinheiten der außerstaatlichen Umwelt - Analyse der Gesamtheit der Einflußfaktoren durch die Entscheidungsträger und deren entsprechende außen- und deutschlandpolitische Entscheidungsfindung.