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Mädchenliteratur und weibliche Sozialisation

Erzählungen und Romane für Mädchen und junge Frauen von 1918 bis zum Ende der 50er Jahre- Eine motivgeschichtliche Untersuchung

Carmen Wulf

Die Studie erarbeitet erstmalig umfassend die deutschsprachige und ins Deutsche übersetzte Mädchenliteratur von 1918 bis zum Ende der 50er Jahre. Die Themen und Motive verbreiteter und weniger bekannter Werke und Autoren werden aus diesem bisher kaum oder gar nicht erforschten Zeitraum unter dem Gesichtspunkt der weiblichen Sozialisation entwickelt und dargestellt. Hierzu gehören die sich wandelnden Familienbilder sowie die Veränderungen in den Vater-Tochter- und Mutter-Tochter-Beziehungen. Schule und Universität als Bildungsstätte wie auch als Lebensraum schließen sich an. Einen besonderen Schwerpunkt nimmt in der Untersuchung die Berufsausbildung und die Berufstätigkeit ein. Reisen und Reiseabenteuer, der Mädchensport und das sich verändernde Verhältnis zur Politik in der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus und in der Zeit von 1945 bis 1960 beschließen die Studie. Dies wird dargestellt vor dem Hintergrund des sich wandelnden Mädchen- und Frauenbildes.
Aus dem Inhalt: Grundlegende und umfassende Studie über die deutschsprachige und ins Deutsche übersetzte Mädchenliteratur von 1918-1960. Aufarbeitung unter folgenden Gesichtspunkten der weiblichen Sozialisation: Familie, Vater-Tochter- und Mutter-Tochter-Beziehungen, Schule, Studium, Berufsausbildung und Berufstätigkeit, Reisen und Reiseabenteuer, Sport, Politik.