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Klatsch als Kommunikationsphänomen in Literatur und Presse

Ein Vergleich von Fontanes Gesellschaftsromanen und der deutschen Unterhaltungspresse

Monika Wengerzink

Das Phänomen des Klatsches wird in dieser Arbeit interdisziplinär erfaßt. Die Autorin schafft durch die wissenschaftliche Annäherung einen neutralen Kontext für diese alltägliche Form der Kommunikation. Die Basis der Untersuchung ist eine ausführliche etymologische Recherche, bevor Klatsch als Thema in Lyrik und Bibel dargestellt wird. In jeder Phase der Arbeit wird stets die soziologische Dimension des Kommunikationsvorgangs beachtet. Daß Klatsch in seiner originären Form ein äußerst menschliches Bedürfnis war und ist, zeigt ein exemplarischer Vergleich von Klatschdialogen in Fontanes Romanen Frau Jenny Treibel und L'Adultera mit der Berichterstattung über das englische Königshaus in der heutigen Unterhaltungspresse.
Aus dem Inhalt: Etymologie und Definitionen - Klatsch als Thema in Lyrik und Bibel - Soziologische Ebene des Phänomens - Klatsch als Handelsware - Klatsch als konstitutives Merkmal in Fontanes Romanen - Klatsch als Element in der deutschen Unterhaltungspresse.