Show Less
Restricted access

Die reichsunmittelbaren evangelischen Damenstifte im Alten Reich und ihr Ende

Eine vergleichende Untersuchung

Series:

Hans Peter Hankel

Durch den Reichsdeputationshauptschluß von 1803 wurden nach einschlägiger Geschichtsschreibung unter anderem die geistlichen Staaten des Alten Reiches aufgehoben und weltlichen Landesherren zugeteilt. Kaum erwähnt wird, daß drei evangelische Damenstifte, Quedlinburg, Herford und Gandersheim, unter preußischer bzw. braunschweigischer Herrschaft zunächst weiter bestehen blieben. Sie hatten lediglich ihre Reichsunmittelbarkeit verloren. Erst 1807 wurden sie durch Napoleon dem neugeschaffenen Königreich Westfalen angegliedert und nach dem Tode der letzten Äbtissin 1810 endgültig aufgehoben. Die Untersuchung befaßt sich mit den Hintergründen dieser Entwicklung sowie der Unmöglichkeit, die Damenstifte nach dem Wiener Kongreß wieder zu errichten.
Aus dem Inhalt: Das Reich am Ende des 18. Jahrhunderts - Die geistlichen Territorien - Die evangelischen Damenstifte - Gemeinsamkeiten und Gegensätze - Die Neugliederung Deutschlands ab 1803 - Das Königreich Westfalen - Das Ende der Stifte.