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Lodovico Antonio Muratori und Deutschland

Studien zur Kultur- und Geistesgeschichte der Frühaufklärung unter Mitwirkung von Christian Weyers

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Fabio Marri and Maria Lieber

Erstmalig werden in dieser zusammenfassenden Studie die vielschichtigen Kultur- und Geistesbeziehungen des italienischen Frühaufklärers L.A. Muratori (1672-1750) zu den größten deutschen Gelehrten der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, zum sächsisch-polnischen Königshof sowie zum Hause Braunschweig-Lüneburg dargestellt. Grundlage der Arbeit ist reichhaltiges handschriftliches Material aus der Biblioteca Estense in Modena sowie aus diversen Bibliotheken Deutschlands und Europas. Das Werk enthält neben dem vollständigen Briefwechsel zwischen Muratori und den hier ausgewählten deutschen Korrespondenzpartnern auch einen philologischen Teil, der die Editionsnormen diskutiert, sowie ein Verzeichnis sämtlicher deutscher Übersetzungen der Werke Muratoris während des 18. Jahrhunderts. Es tut sich somit ein in literaturgeschichtlicher, historischer, politischer, theologischer und philosophischer Hinsicht höchst interessanter Kosmos mit zahlreichen Ansatzpunkten für weitere Recherchen auf.
Aus dem Inhalt: Leibniz und Nachfolger: Muratori und seine Rezeption in Deutschland - Korrespondenz mit Johann Georg von Eckhart - Beziehungen zur Gelehrtenfamilie Mencke und zu den Acta Eruditorum - Korrespondenz mit Johann Albert und Johann Fabricius - Widmung der Antiquitates Italicae an August III. und seine Söhne - Editionsnormen für den Briefwechsel Muratoris.