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Die Prosa von Günter Grass in Beziehung zur englischsprachigen Literatur

Rezeption, Wirkungen und Rückwirkungen bei Salman Rushdie, John Irving, Bernard Malamud u.a.

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Henrik Engel

Klangvolle Namen wie der des Übersetzers R. Manheim, der des Verlegerehepaares Wolff oder der der Ordinarien für deutsche Literatur in Oxford und London, S.S. Prawer und I.P. Stern, trugen dazu bei, daß die Werke von Günter Grass auch in Englisch zu Klassikern wurden: Grass ist noch vor Böll der einzige deutschsprachige Nachkriegsautor, dessen OEuvre nahezu vollständig in der englischsprachigen Welt präsent ist. Diese komparatistische Studie sucht als erste wissenschaftliche Arbeit nach Einflüssen auf und Parallelen zu Werken aus der Literatur in Englisch. Sie stieß dabei auf Romanciers von Rang und Namen: Rushdie, Irving, Figes, Malamud, Berger u.a. Geschuldet ist dieses Phänomen einem bis dato unaufgeklärten Tatbestand: Bereits Grass' frühe Romane prägt jener Schreibstil, der später als postmodern bezeichnet und von den USA «ausgehend» für eine Revolution in der Welt der Künste sorgen sollte.
Aus dem Inhalt: Aufarbeitung der Grass-Rezeption in den USA und Großbritannien - Wirkung auf Rushdie, Irving sowie Figes - Analysen der Affinität von Grass, Malamud und der US-amerikanischen Postmoderne.