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Behaviorale Anpassung und institutioneller Wandel in Mittel- und Osteuropa

Ein Ansatz zur Analyse gesellschaftlicher Anpassung im Transformationsprozeß mit besonderem Blick auf Polen

Dietmar Dalhoff

Die Systemtransformation in Mittel- und Osteuropa ist kein zielgerichteter, steuerbarer Übergang zu einem nach westlichen Mustern kreierten Wirtschaftssystem, sondern eine Anpassung existenter Organisations- und Interaktionsformen an neu gesetzte ökonomische und politische Rahmenbedingungen. Vom Inhalt und Verlauf dieser Prozesse ist es abhängig, ob, in welchem Umfang und in welcher Form das angestrebte Ziel, eine Marktwirtschaft, erreicht wird. Diese Arbeit geht der Frage nach, welche Faktoren und Wirkungszusammenhänge in diesen Anpassungsprozessen eine Rolle spielen. Es wird ein Modell behavioraler Anpassung entwickelt und darin die zentralen ökonomischen, politischen und sozio-kulturellen Einflußfaktoren sowie eine typische Anpassungsdynamik der Systemtransformation aufgezeigt. Dem Wandel in Polen wird dabei besondere Aufmerksamkeit gewidmet.
Aus dem Inhalt: Problem und Charakter der Systemtransformation - Erbschaften des Sozialismus - Systemtransformation und Institutionenökonomie - Phasen und kritische Faktoren behavioraler Anpassung - Verhaltensanpassung und institutioneller Wandel in Polen.