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Das Problem des Selbstmordes in Stefan Zweigs Leben und Werk

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Rosi Cohen

Anlässlich der Wiederkehr des 100. Geburtstages von Stefan Zweig am 28. November 1981 sind Neuauflagen seiner Werke, u.a. in Deutschland und den Vereinigten Staaten, erschienen. Durch eine Reihe von Gedenkfeiern wurde ebenfalls neues Interesse an dem zu seinen Lebzeiten in alle Weltsprachen übersetzten Schriftsteller und Dichter erweckt. Aus diesem Grunde sollte auch die hier als Buch vorliegende Hochschulschrift im Jubiläumsjahr ihren Abschluss finden. Sie ist ein Versuch, dem tragischen Ende des einst so gefeierten «Europäers aus der Welt von Gestern» grösseres Verständnis entgegenzubringen.
Aus dem Inhalt: Die Verfasserin beleuchtet die Persönlichkeit Stefan Zweigs in ihren wesentlichen Aspekten und zeigt ihn als Dichter, Wiener, Freund und Pazifist, als Ehegatte, Rastlosen und als Jude. Der zweite Hauptteil schildert die äusseren Umstände, von der «Welt der Sicherheit» über die Katastrophe des ersten Weltkrieges, die fruchtbaren Zwischenkriegsjahre bis zur Landsflucht und der endgültigen Flucht aus dem Leben. Ein besonderes Kapitel ist dem Selbstmordmotiv in ausgewählten Werken gewidmet.