Show Less
Restricted access

Franz Mehring (1846-1919)

Beiträge der Tagung vom 8. bis 9. November 1996 in Hamburg anläßlich seines 150. Geburtstags

Series:

Wolfgang Beutin and Wilfried Hoppe

In Franz Mehrings Lebenszeit (1846-1919) fallen die deutschen Einigungskriege (1864-1871), die Epoche des deutschen Kaiserreichs, dessen Götterdämmerung im 1. Weltkrieg und die deutsche Revolution von 1918; Ereignisse, die er kritisch begleitete und historiographisch festhielt, dazu vor allem auch die Anfänge und ersten Jahrzehnte der deutschen Arbeiterbewegung. Hervorgegangen aus einer Familie preußischer Beamter und Pfarrer, entwickelte er sich über bürgerlich-philanthropische und nationalliberale Stadien seines Denkens zum besten Publizisten der Sozialdemokratie seiner Zeit, zu deren erstem Geschichtsschreiber, zum Historiker und Theoretiker der Literatur und Philosophie und zum großen Journalisten. Er hinterließ ein umfassendes, bis heute nicht ausgeschöpftes Schrifttum von höchstem Rang, das zugleich eine unüberbietbar interessante Quelle für die Geschichte des Wilhelminismus sowie der Arbeiterbewegung bildet.
Aus dem Inhalt: Thomas Meyer: Eröffnung und Begrüßung durch den Vorstand der Friedrich-Ebert-Stiftung - Jürgen Lüthje: Begrüßung durch den Präsidenten der Universität Hamburg - Jost Hermand: «Die Kunst dem Volke¿» Mehrings Umgang mit dem Kulturellen Erbe - Thomas Höhle: Mehring: Demokratie, Sozialdemokratie, demokratischer Sozialismus - Wolfgang Beutin: Mehrings «Geschichte der deutschen Sozialdemokratie» - Thomas Metscher: Franz Mehrings philosophische Schriften - Friedrich Mülder: Schiller und Heine in den Büchern Franz Mehrings - William Boehart: Lessing-Legenden - Waldemar Schupp: Biographisch-genealogische Ermittlungen zu Franz Mehring und zur Pfarrerfamilie Mehring - Waldemar Schupp: Zur Überlieferung des Mehringschen Briefwechsels - Wolfgang Beutin: Krieg und Frieden im Werk Franz Mehrings.