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Probleme der Sprache nach der Wende

Beiträge des Kolloquiums in Rostock am 16. November 1996

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Irmtraud Rösler and Karl-Ernst Sommerfeldt

Der Band enthält die Beiträge des Kolloquiums «Probleme der Sprache nach der Wende», das am 16. November 1996 vom Institut für Germanistik der Universität und vom Landesvorstand des Kulturbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. in Rostock veranstaltet wurde. Im Mittelpunkt standen Veränderungen der deutschen Sprache in den neuen Bundesländern nach der Wende 1989 (u.a. Rolle des Niederdeutschen, Sprachkritik, Veränderungen im Bereich der Medien, in der Sprache der Jugend, auch in der Werbung).
Aus dem Inhalt: Jürgen Scharnhorst: Interdisziplinäre Aspekte bei der Erforschung der Sprachsituation - Irmtraud Rösler: «Dat Land steiht för de plattdüütsche Sprak in un bringt ehr Pläg' vöran.» Soziolinguistische Beobachtungen zur kommunikativen Geltung des Niederdeutschen in Mecklenburg-Vorpommern - Gerda Strehlow: Niederdeutsche Literatur in der Wende - Wende in der niederdeutschen Literatur? - Ute Seidel: Die neue «öffentliche Schnödigkeit» (Dolf Sternberger). Demütigungen und Beleidigungen im Ost-West-Diskurs - Karl-Ernst Sommerfeldt: Zu Syntax und Stil der Schlagzeile im Fernsehen - Bernd Skibitzki: Gesprochene Sprache in den Funkmedien. Am Beispiel von Fernseh-Wetterbericht und fernsehbegleitender Diskussion - Petra Ewald: Auffälligkeit um jeden Preis? Probleme der Berichterstattung über alltägliche Kriminalität in lokalen Tageszeitungen Mecklenburg-Vorpommerns - Frank Jürgens: Textsortenwahl im Bereich der Sportberichterstattung - Anja Hampel: Zum Gebrauch und zur Rezeption von Anglizismen in regionalen Werbeanzeigen - Christina Aseng: Zur Entwicklung der Sprache der Werbung - Jan Sikora: Zur semantisch-morphologischen Struktur der Abbreviaturen im Mediendeutsch - Christina Gansel / Carsten Gansel: Aspekte geschlechterdifferenzierenden Sprachgebrauchs in Ost und West - Hartmut Jonas: Erfahrungen der Wende in Schülertexten.