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Russische Außenpolitik unter Jelzin

Internationale und innerstaatliche Einflußfaktoren außenpolitischen Wandels

Claudia Schmedt

Der Zerfall der UdSSR stellt nicht nur ihre Nachfolgestaaten vor neue Probleme, sondern wirft gleichzeitig Fragen internationaler Politik auf. Die Außenpolitik Rußlands gilt als inkonsistent und schwer kalkulierbar. In diesem Kontext muß gefragt werden, inwiefern Handlungsrationalitäten zwischenstaatlicher Diplomatie aus der Phase des Ost-West-Gegensatzes heute noch Gültigkeit besitzen. Basierend auf gegenwärtig diskutierten Theorien internationaler Beziehungen wird die russische Außenpolitik unter Jelzin für den Zeitraum 1991-1994 untersucht. Anhand zweier Beispiele - der Osterweiterung der NATO und der regionalen Konflikte auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion - werden Einflußfaktoren auf außenpolitische Entscheidungen der russischen Regierung erläutert.
Aus dem Inhalt: Theorien internationaler Beziehungen - Realismus - Institutionalismus - Außenpolitikforschung - Innerstaatliche Akteursgruppen - Osterweiterung der NATO - Regionale Konflikte in den Nachfolgestaaten der früheren Sowjetunion.