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Erschaffen und Sichtbarmachen

Das theaterästhetische Wissen der historischen Avantgarde von Jarry bis Artaud

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Ulrich Hossner

Die historische Theater-Avantgarde entstand aus der Kritik am Naturalismus und am bürgerlichen Unterhaltungstheater. Vor diesem Hintergrund entwickelten sich zwischen 1896 und 1938 zahlreiche alternative Theatermodelle, deren ästhetische Struktur im Blickpunkt der Arbeit steht. Durch die strukturale Lesart der Theaterschriften werden insbesondere die künstlerischen Gestaltungsprinzipien, das kommunikative Verhältnis zwischen Produktions- und Rezeptionssphäre sowie die Relationswertigkeit der Bühnenmittel und die mimetologische Beziehung zwischen Kunst und Leben sichtbar gemacht.
Aus dem Inhalt: U.a. Avantgardistisches Wissen und strukturale Analyse - Die Epoche des Reproduzierens und Verbergens - Die theatrologischen Diskurse der historischen Avantgarde (u.a. Jarry, Appia, Craig, Fuchs, Marinetti, Ball, Schwitters, Autant-Lara, Schreyer, Kandinsky, Schlemmer, Moholy-Nagy, Meyerhold, Tairow, Piscator, Brecht, Artaud).