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Goethe, Kant, W.v. Humboldt

zur Aktualität der deutschen Klassik

Johanna Domandl

Der Autor zeigt in mehreren Einzeluntersuchungen das Fortwirken bisher unbeachteter philosophischer Erkenntnisse der Großen der Klassik auf. So verweist er erstmalig auf Goethes geschichtsphilosophisches Gesetz der Wiederholten Spiegelungen und deutet die Sterbeszene im Faust II als Auseinandersetzung mit dem Eudaimonismus. Entgegen bisherigen Anschauungen weist Domandl nach, daß Kants Philosophie trotz behördlicher Verbote im 19. Jahrhundert Österreichs philosophisches Denken prägte. W. v. Humboldts Schulreform ist nicht nur eine pädagogische, sondern auch eine sozialpolitische Tat. Auch die Jugendbewegung ist vom Geist der deutschen Klassik erfüllt.
Aus dem Inhalt: Goethes geschichtsphilosophische Gedanken - Fausts Sterbeszene als Auseinandersetzung mit dem Eudaimonismus - Philosophische Grundlagen der Jugendbewegung - Kantrezeption in Österreich - Sozialpolitische Schulreform Humboldts.