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Die unmögliche Synthese

Heines Frühwerk im Spannungsfeld von petrarkistischer Tradition und frühromantischer Dichtungstheorie

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Danilo Bianchi

Die vorliegende Arbeit zeigt, dass die festgestellten, stilistischen Erscheinungen und die aufgedeckte Arbeitsweise in der Lyrik und in den Dramen des jungen Heine sich im wesentlichen auf bestimmte Aussagen und Forderungen der frühromantischen Dichtungs- und Kunsttheorie zurückführen lassen. Die Reflexionen des jungen Autors über das eigene, dichterische Schaffen - im besonderen im «Romantik»-Auf- satz - verraten überdies noch den Einfluss des ästhetischen Denkens der Goethezeit, welches durch synthetisierende Züge gekennzeichnet ist, die in der frühromantischen Geschichtsphilosophie ihren Niederschlag finden.
Aus dem Inhalt: Der «Petrarkismus» Heinrich Heines - Heines Tragödien im Spiegel der frühromantischen Dramen- und Dichtungstheorie - Zur Entwicklung von Heines literarischer Konzeption und ästhetischem Denken.