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Im Kampf gegen das ideologisch geknebelte Denken

Das ewigrussische Problem in der Sowjetliteratur- Wie funktioniert die Literatur unter einem totalitären Staate?

Joseph Fleschner

Die Geschichte wiederholt sich in Russland. Unter den sich andauernd manifestierenden Phänomenen der Sozial- und Kulturgeschichte dieser Nation ist die Knebelung des freien Denkens (nebst anderen ewigrussischen Problemen) das folgenschwerste. Die bürokratische Maschinerie der Gedankenknebelung wandte sich in erster Linie stets gegen die schöpferische Intelligenz. Das Buch versucht zu beweisen, wie diese Maschinerie in Sowjetrussland arbeitet. Der Autor behauptet, die Literatur eines totalitären Staates solle auf besondere Weise analysiert werden.
Aus dem Inhalt: Der blutbefleckte Werdegang der Sowjetliteratur - Wie ihre Grossen - Solženizyn, Majakowski, Achmatowa, Mandelstam, Pasternak, Soŝčenko, Babel u.v.a. - von den ideologischen Apparattschiki misshandelt wurden - Drei Nobelpreisträger der Sowjetliteratur - Die Samisdatbewegung - Lenin und Stalin: ihre «literaturerzeugenden» Qualitäten.