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Literarischer Konservatismus in der Schweiz um 1848

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Reinhard Straumann

Die Arbeit untersucht anhand literarischer Zeugnisse das konservative Denken in der Schweiz zur Zeit der Gründung des Bundesstaates, also während einer Epoche eines sehr progressiven Zeitgeistes, des Radikalismus. Die Arbeit erbringt den Nachweis, dass im genannten Zeitraum dem Radikalismus eine konservative Bewegung gegenüberstand, welche mit literarischen Mitteln den Kampf gegen den Zeitgeist führte. Zentrum dieser Bewegung war Jeremias Gotthelf, dessen politisches Spätwerk im genannten Ansatz neu gedeutet wird.
Aus dem Inhalt: U.a. Der «Mythos Schweiz» im 18. Jahrhundert - Die Autoren: Vom Liberalismus zum Kampf gegen den Radikalismus - Gattungstendenzen aus politischer Sicht - Verbreitung und Wirkung - Exemplarische Interpretationen.