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Beschwörung und Erlösung

Zur literarischen Pornografie

Manfred Jurgensen

Gegenstand dieses Buches ist die pornografische Phantasie als philosophische, theologische und sozialpolitische Erkenntnisquelle. Die literarische Gattung pornografischer Erzählwerke erweist sich als provozierend gültiger Ausdruck menschlicher Existenz. In der Darstellung eines hurenhaften Menschen reflektieren sich Gefangenschaft und Freiheit, Brutalität und Poesie, Schrecken und Lust, Beschwörung und Erlösung. Jurgensen untersucht sowohl die klassischen Autoren pornografischer Weltliteratur (de Sade, Bataille, Genet) als auch zeitgenössische Vertreter des Genres (Réage, Arsan, de Berg). Ausserdem liefert er Betrachtungen zu interessanten Grenzerscheinungen wie die Werke Henry Millers und Anaïs Nins. Vor allem aber bietet die Studie eine umfassende Phänomenologie der literarischen Pornografie überhaupt.
Aus dem Inhalt: Vorwort - Einführung - Exkurs: Frauen und Pornografie - Marquis de Sade - Georges Bataille - Exkurs: Susan Sontag: «Die pornografische Phantasie» - Jean Genet - Exkurs: Sartres «Saint Genet» - Henry Miller - Exkurs: Kate Millett, Miller und Genet - Anaïs Nin - «Pauline Réage» - «Emmanuelle Arsan» - «Jean de Berg» - Zusammenfassung - Exkurs: Psychologie und Zeichensprache: Jacques Lacan - Literaturverzeichnis.