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Trieb und Subjekt

Das Fatale an der Wissenschaftlichkeit der Psychoanalyse

Rainer Adamaszek

Das Buch arbeitet die grundlegende Bedeutung der Triebtheorie für die Psychoanalyse als Wissenschaft heraus und konfrontiert den Trieb mit dem Subjekt. Die Anstösse zu dieser Auseinandersetzung stammen vor allem aus dem Werk Viktor von Weizsäckers, dem die Verteidigung des Subjekts gegen die Übergriffen der Wissenschaft besonders am Herzen gelegen hat. Es ergeben sich überraschende Einblicke in die Konsequenz der psychoanalytischen Inkonsequenzen, sowohl was Freuds Krankengeschichten als auch was seine Metapsychologie betrifft.
Aus dem Inhalt: U.a. Von der «talking cure» zur Deutekunst - König Ödipus und die Abgründe psychoanalytischer Sexualität - Klassische Dichtkunst und Selbstanalyse - Der kleine Hans und die grosse Psychoanalyse - Der Reflexapparat als Maschinenmeister - Der Wiederholungszwang des Wiederholungszwangs - Rohstoffgewinnung in der Traumdeutung - Freuds Doppellehre vom Traumvorgang - Fachmännisches über Bilderrätsel - Der Witz und seine gestörte Beziehung zum Unbewussten - Das Komische in der Psychoanalyse.