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Wider den Stachel

Gespräche zur Zeit- und Kulturkritik

Gero Jenner

Keine Epoche menschlicher Geschichte hat ihre eigene Entwicklung und Zukunft in gleichem Masse unter das Diktat des Neuen gestellt wie die gegenwärtige. Folge ist eine mit exponentieller Beschleunigung verlaufende Revolution aller Lebensbereiche, die das Verhältnis von Einzelnem zu Gesellschaft ebenso erfasst wie Weltbild und politische Verfassung. Es ist eine dringende Aufgabe, Chancen und drohende Gefahren dieses Wettlaufs in die Zukunft an modellhaften Überlegungen, offenen Möglichkeiten und zwangsläufigen Entwicklungsautomatismen aufzuzeigen. Diesem Zweck dient eine synthetische Betrachtungsweise, welche die entsprechenden Erkenntnisse aus Sozio-, Psycho- und Anthropologie zu einem geschlossenen Gesamtbild zusammenfügt.
Aus dem Inhalt: U.a. Das Maschinenmodell der Wirklichkeit - Die zwei Weltansichten - Platons Angst vor dem Neuen - Hobbes und der Irrglaube vom Primat der Macht - Auflehnung gegen die missbrauchte Sprache - Die offene Zukunft.