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Das Elementare im Komplexen

Neue Wege zu einer fächerübergreifenden Allgemeinbildung um die Jahrtausendwende

Gerhard Schaefer

In einer Zeit intensiver Komplexitätsforschung in der Wissenschaft, in der ganz neue Einsichten in die Entwicklung («Evolution») von Natur und Gesellschaft gewonnen werden, wird im öffentlichen Bildungswesen erneut die Frage aufgeworfen, welche Rolle die Einzelfächer im Rahmen einer Gesamtbildung spielen. Zauberworte wie «fächerübergreifender Unterricht» und «vernetztes Denken» tauchen auf und verunsichern viele Lehrer. Das Buch zeigt Wege auf, wie aus dem Fach heraus fächerübergreifend unterrichtet werden kann und - nach Meinung des Herausgebers - auch werden sollte. Dazu dienen als Bildungsziele allgemeine Kompetenzen, die quer durch die Fächer gehen. Diese sind es, die - im Unterschied zu früher, als es die «Fächer» waren - als Elemente einer neuen Allgemeinbildung um die Jahrtausendwende anzusehen sind.
Aus dem Inhalt: Biographische Komplexität - Todesverdrängung und Umweltkrise - Krisenpädagogik - Basale Fähigkeiten - Zerstörungswissen/Bewahrungswissen - Ordnung und Chaos - Isolierung mathematischer Schwierigkeiten - Lebend oder nicht-lebend? - Ökosystem/Wildnis - Klonierungsmodell der Begriffsbildung - Determinismus - Ockhams Rasiermesser - Anthropozentrismus/Biozentrismus.