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Textlinguistik der Einfachen Form

Die Abgrenzung von Märchen, Sage und Legende zur literarischen Kunstform der Novelle

Susanne Schmidt-Knaebel

Die germanistische Textlinguistik, die hier zur Anwendung kommt, ist den Arbeiten von H. Weinrich und K. Brinker verpflichtet. Der Begriff der Einfachen Form stammt aus A. Jolles. Die genannten Grundlagen werden zu einer Analyse verschiedener Kurzprosatexte zusammengeführt. Dabei liegt der Akzent auf den Märchen der Brüder Grimm und den Sagen und Novellen Ludwig Bechsteins. Das Hauptinteresse gilt der sprachlichen Besonderheit der verschiedenen Einfachen Textsorten bzw. der Beschreibung von «Einfachheit» von Texten aus linguistischer Sicht.
Aus dem Inhalt: Texttitel im Zusammenhang mit Textbeginn und -schluß - Tempusgebrauch - Verkleinerungsmittel - Sprachliche Bilder - Gebrauch von Artikeln und Personenbezeichnungen bzw. Eigennamen - Der intertextuelle Bezug zwischen Sage und Novelle bei Bechstein.