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Identitätsprobleme in der DDR-Literatur der siebziger und achtziger Jahre

Karsten Dümmel

Im Mittelpunkt der Arbeit stehen Texte von Klaus Schlesinger, Ulrich Plenzdorf, Volker Braun, Joachim Walther, Monika Maron, Christoph Hein, Uwe Saeger und Thomas Brasch. Die Texte sind dabei so ausgewählt, daß von ihnen aus die Identitätsproblematik jeweils unterschiedlicher sozialer Gruppen - Kinder, Jugendliche, Erwachsene, alte Menschen - untersucht werden. Übergreifende soziale Handlungsfelder sind Familie und Beruf, die literarischen Reflexionsmedien sind der Mythos und der Traum. Dabei handelt es sich bei der hier vorgestellten Prosa um die schonungslose literarische Bestandsaufnahme kollektiv erfahrener und individuell erzwungener Anpassung des Individuums an das gesellschaftliche System der DDR.
Aus dem Inhalt: Probleme der Identität bei Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und alten Menschen in der DDR-Literatur - Anpassung des Individuums an das gesellschaftliche System der DDR - Ikarus-Topos und Romeo-und-Julia-Topos.