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Der Geist der Erzählung

Dargestelltes Erzählen in literarischer Tradition

Hans Rudolf Picard

Erzählen gibt nicht nur den Blick auf fiktionale Wirklichkeit frei, sondern thematisiert auch, mehr oder weniger ausdrücklich, den Akt des Erzählens selber. Als epische Handlung findet es sich bereits in den ältesten orientalischen Märchen und entfaltet sich in der literarischen Tradition bis hin zu den komplizierten Strategien, mit denen in der modernen Literatur sowohl die reflexive Tätigkeit des Bewusstseins als auch die Hervorbringung der Kunst selber zur Anschauung gelangen.
Aus dem Inhalt: Analyse der Kommunikationsebenen in Erzählwerken - Nachweis und Funktion des dargestellten Erzählens u.a. in «Tausend und einer Nacht» und Werken von Apuleius, Boccaccio, Cervantes, Diderot, Bernardin de Saint-Pierre, Chateaubriand, Unamuno, Thomas Mann, Gide, Nossack, Celan.