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Die Unterstützung der Demokratie in Deutschland und Italien

Eine empirische Analyse zum Einfluß der traditionellen politischen Teilkulturen 1959 bis 1992

Ina Sowaidnig

Wie stabil ist die Demokratie in Deutschland und Italien? Legitimieren die Bürger das politische System auf breiter Basis? Bekennen sie sich zu ihrer Nation? Eine krisenfeste Unterstützung gilt als eine der wichtigsten Voraussetzungen für das Fortbestehen demokratisch verfaßter Staaten. In Deutschland und Italien, deren demokratische Entwicklungen durch Nationalsozialismus und Faschismus traumatische Einschnitte erlebten, stellte sich die Frage nach der Akzeptanz demokratischer Werte stets mit besonderem Nachdruck. Können die beiden Staaten inzwischen auch in Krisenzeiten mit einer «Unterstützungsreserve» der Bürger rechnen? Diese Frage beantwortet die Autorin mittels Umfragedaten aus der Zeit von 1959 bis 1992. Dabei untersucht sie aus vergleichender Perspektive die Verbreitung der Einstellungen in den traditionellen Teilkulturen.
Aus dem Inhalt: Politische Unterstützung als empirisches Konzept - Historische Aspekte der deutschen und italienischen Konfliktstrukturen - Die traditionellen Teilkulturen in Deutschland und Italien nach 1945 - Exkurs: Klientelistische Kultur in Süditalien - Trends politischer Unterstützung und Konsequenzen.