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Form und Funktion der Englischen Geburtstagsdichtung im Klassizismus

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Eberhard Griem

Der Zusammenhang zwischen Literatur und Gesellschaft ist im England des 18. Jahrhunderts besonders eng, und seine Kenntnis ist daher für das Verständnis der Dichtung ausserordentlich bedeutsam. Der Autor möchte zur genaueren Kenntnis der Gelegenheitsdichtung im 18. Jahrhundert beitragen, indem er die Geburtstagsdichtung der Zeit untersucht. Nun steht freilich die englische Geburtstagsdichtung des 18. Jahrhunderts nicht unter dem Gesetz einer einzigen literarischen Gattung; sie ist vielmehr durch eine Vielfalt der Formen charakterisiert und hat beispielsweise an den lyrischen Gattungen der Ode, des Prologs, der Versepistel und der Lieder teil.
Aus dem Inhalt: Die funktionalen Formtypen der Geburtstagsdichtung - Die Geburtstagsdichtung im 17. Jahrhundert: Voraussetzungen für das Einsetzen der Kantantenoden 1689 - Blütezeit der Kantantenode (William III, 1688-1702) - Suche nach neuen Formen (Queen Anne, 1702-1714) - Neue Medien und neue Leserkreise (George I., 1714-1727) - Entfaltung, Popularisierung und Niedergang der Geburtstagsdichtung (George II., 1727-1760).