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Moderne Erzählperspektive in den Werken des Gawain-Autors

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Manfred Markus

«...the unknown author handles his material with a combination of power and delicacy rare in even the best periods of literature». (G.L. Kittredge 1916 über Sir Gawain)
«...the Pearl poet has fashioned a truly sublime lyric». (David M. Zesmer 1961 über The Pearl)
Mit lobenden Beurteilungen dieser Art sind The Pearl, Sir Gawain and the Green Knight und auch Patience, drei der vier englischsprachigen Werke der Handschrift Cotton Nero A.x., immer wieder bedacht worden. Entsprechend dieser hohen künstlerischen Bewertung haben vor allem The Pearl und Sir Gawain schon sehr früh und bis heute die grösste Aufmerksamkeit gefunden. Nur selten wurde die ästhetische Hochschätzung auch begründet. Der Verfasser der vorliegenden Arbeit versucht dies auf der Basis der vom Autor geschickt und zum Teil geradezu modern eingesetzten Erzählperspektive. Die mittelalterlichen Gawain-Werke (14. Jahrhundert) stehen uns heute näher, als der konventionelle (romanzenhafte bzw. religiöse) Inhalt vermuten lässt.
Aus dem Inhalt: Die zeitliche Erzählperspektive - Die räumliche Erzählperspektive - Die psychische Erzählperspektive - Die Relation zwischen Erzählperspektive und Struktur.