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Soziale Schichtung im Sport

Eine theoretische und empirische Reflexion

Klaus W. Tofahrn

Die in jüngster Zeit wieder vertieft geführte Diskussion über das Verhältnis der Antipoden «Arbeit» und «Freizeit» hat durch die sich weiter verschlechternde ökonomische Situation in der Bundesrepublik Deutschland neue Nahrung erhalten. An dieser gesellschaftspolitisch strukturierten Diskussion beteiligen sich nahezu alle bedeutenden Makrogruppen. Die Ergebnisse dieser Gespräche bewirken, wie über das Prinzip der besseren bzw. schlechteren Nutzung sozialer Chancen verfügt und somit auch über die Befriedigung anvisierter Individualbedürfnisse entschieden wird. Insofern haben Schichtung und Sport in einem von vielen Interessengruppen geprägten gesellschaftlichen Umfeld einen unübersehbaren Problembezug. Die soziale Ungleichheit zwischen Menschen hat Soziologen immer wieder zu Beschreibungs- und Erklärungsversuchen herausgefordert. Diese Frage, ob und wie soziale Ungleichheit im Sport wirksam wird, wurde zum zentralen Gegenstand dieser Untersuchung erhoben. Neben der theoretischen Aufarbeitung der sozialen Ungleichheitsmodelle bilden die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung bei bundesdeutschen Großunternehmen das Gerüst des Forschungsprofils.
Aus dem Inhalt: Darstellung von traditionellen und neueren Modellansätzen zur Erklärung sozialer Ungleichheit - Empirische Indikatoren sozialer Ungleichheit (Status- und Prestigeindikatoren, Lebensstil- und Milieuindikatoren) - Soziale Ungleichheit im Sport unter besonderer Berücksichtigung des Betriebssports (Hypothesen und Detailergebnisse - differentielles Schichtenprofil).