Show Less
Restricted access

Bürgermeister Dr. Karl Lueger und seine Beziehungen zur Kunst

Günther Berger

Bürgermeister Dr. Karl Lueger gehörte zu den überragendsten Persönlichkeiten seiner Zeit. Unbestreitbar sind seine kommunalpolitischen und sozialen Verdienste bei der Schaffung einer zuverlässigen Infrastruktur und Energieversorgung für die damals viertgrößte Stadt der Welt. Nachhaltigst geprägt hat er seine Geburtsstadt Wien auch durch die Bevorzugung des Grünraumes. Zeitlebens über jegliche Korruption und materielle Bereicherung erhaben, übertraf er seine Parteigänger sowohl an Bildung und Ausdauer als auch an Schlagfertigkeit und Weitblick. Im Gegensatz zum Großteil der umfangreichen Sekundärliteratur wird hier nicht nur der populistische Aspekt Dr. Karl Luegers verbalisiert, sondern die Gesamtpersönlichkeit vorgestellt. Erstmals wurden seine Kontakte zu zeitgenössischen Künstlern untersucht.
Aus dem Inhalt: Jugend und Studium - Ringen um die Sanktionierung des Kaisers - Lebensgewohnheiten - Juden - Magyaren, Böhmen und Rumänen - Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-d'Este - Kontakte zu Bühnenkünstlern, Malern, Bildhauern, Architekten - Dr. Arthur Schnitzler und sein Freundeskreis.