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Namenserwerb, Namensführung und Namensänderung unter Berücksichtigung von Namensbestandteilen

Sebastian-Johannes von Metternich-Habsburg

Die Arbeit untersucht das zur Zeit geltende Namensrecht auf seine Verfassungskonformität. Konflikte mit den Verfassungsnormen des Persönlichkeitsrechts und des Gleichheitsgrundsatzes werden dabei herausgearbeitet. Ziel der Arbeit ist es, den Handlungsbedarf in den Fällen deutlich zu machen, in denen das Namensrecht diesen Verfassungsnormen nicht entspricht und reformiert werden sollte. Der erste Teil der Arbeit analysiert die rechtlichen Bestimmungen zum Namenserwerb und zur Namensführung. Er beginnt mit den Vornamen und wendet sich dann den Familiennamen zu. Als gesondertes Problem wird auf die Familiennamen eingegangen, die ein ehemaliges Adelszeichen enthalten. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist die Analyse der Möglichkeiten, die die gegenwärtige Rechtslage für Namensänderungen bietet. Hierbei ergeben sich Berührungspunkte zum Ehe- und zum Adoptionsrecht, da sie auf dem Wege der Zweckehe bzw. -adoption Möglichkeiten zu einer sonst nur schwer erreichbaren Namensänderung eröffnen können.
Aus dem Inhalt: Entstehung und Sinn gültiger Namensrechtsbestimmungen - Adelsgeschichtlicher Exkurs - Persönlichkeitsrecht am Namen - Namensrechtliche Selbstbestimmung - «Wichtiger Grund» im Sinne des 3 (1) NamÄndG - Namensehe und Namensadoption.