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Zur Feindlichkeit öffentlicher Übernahmeangebote

Eine ökonomische Betrachtung von Ursachen und Auswirkungen unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Situation

Hanno Bästlein

Seit Ende der 70er Jahre kam es in anglo-amerikanisch geprägten Wirtschaftsräumen vermehrt zu sogenannten «feindlichen Firmenübernahmen». In der Literatur wurden bisher überwiegend Angebots- und Abwehrstrategien sowie Verfahrensregularien behandelt. Demgegenüber wurde der Frage nach den Ursachen und Auswirkungen des relativ plötzlich vermehrt auftretenden Phänomens hostile takeovers wenig Bedeutung geschenkt. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, zunächst unter Berücksichtigung der von Firmenübernahmen betroffenen Interessen die feindlichkeitsfördernden Faktoren aufzuzeigen. Es folgt die Betrachtung, ob die untersuchten Aktivitäten ökonomisch nutzenerhöhende Beiträge liefern, oder ob sie als dysfunktionale Antagonismen dem Gesamtsystem Schaden zufügen. Vor dem Hintergrund dieser Analyse werden im Vergleich zum traditionell stark ausgeprägten englischen Kapitalmarkt Grenzen und Entwicklungsmöglichkeiten dieser Transaktionsform in Deutschland aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Feindliche Firmenübernahmen - Mergers and Acquisitions - Fusionen - Akquisitionen - Unternehmenskauf - Kapitalmarktentwicklung - Shareholder Value - Principal/Agent Thematik - Standort Deutschland.