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Wege zu Georg Büchner

Henri Poschmann

Büchners vielbeanspruchtes Werk ist unabgeschlossen geblieben und empfindlich beschädigt überliefert. Es stellt sich ungemein beziehungsreich und irritierend deutungsoffen dar. Vorgestellt werden text- und faktenbelegte Ergebnisse des ersten Expertenzusammentreffens über die Ost-West-Grenze und ideologische Konfrontation hinweg. Zwanzig Autoren - unter ihnen Burghard Dedner (Marburg), John Guthrie (Cambridge), Walter Hinderer (Princeton), Jost Hermand (Madison/Wisc.), Peter Uwe Hohendahl (Ithaka), Ludvík Kundera (Kunstát/CSFR), Gerd Rienäcker (Berlin-Ost) Hans-Georg Werner (Halle) und der Herausgeber (Berlin-Ost) - erkunden unterschiedliche Zugänge zu den Dramen und der Erzählung Lenz.
Aus dem Inhalt: «Autopsie» in Texten Büchners - Quellenverarbeitung in Dantons Tod - Nachromantische Subjektivität - Aufrührerischer Materialismus - Büchner und Schiller - Schmerz- und Todesästhetik - Woyzeck: Textgeschichte als Lesergeschichte - Berg, Mahler, Büchner - Dantons Tod in Literaturwissenschaft und Theaterkritik der DDR.