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Zwischen gestern und morgen

Schriftstellerinnen der DDR aus amerikanischer Sicht

Ute Brandes

Dieser Band dokumentiert das lebendige amerikanische Interesse an Schriftstellerinnen aus der ehemaligen DDR. In interdisziplinärer Anlage und Methodik umreißen die Beiträge - von theoretischen Überlegungen bis zur praktisch-pädagogischen Erläuterung - wichtige Themen und interkulturelle Berührungspunkte im Denken von Frauen in Ost und West. Neben der Bestandsaufnahme des besonderen Beitrags, den DDR-Autorinnen zur deutschen Kultur der Nachkriegsepoche geleistet haben, bieten andere Aufsätze beachtenswerte Überlegungen, wie die Visionen und Entwürfe ostdeutscher Frauen in heutige Diskussionen über Reformen für die Welt von morgen einzubringen wären.
Aus dem Inhalt: Neudefinierung des Öffentlichen und des Privaten: Schriftstellerinnen in der DDR - Alltagsgeschichte im Dialog: Protokoll-Literatur von Frauen - Der nüchterne Blick: Jüngere Autorinnen vor und nach der Wende - Phantasie oder Fanatismus? Zur feministischen Wissenschaftskritik in der Literatur der DDR - Geschichte, Trauer und weibliche Identität im Film - Marxismus? Feminismus? Utopie? «Kein Ort. Nirgends» in amerikanischen Klassenzimmern - Eine weibliche Tradition schaffen: Anna Seghers und Christa Wolf - Christa Wolfs «Ort» in Amerika - Christa Wolf und Ingeborg Bachmann - Geschichte, Erinnerung und Zeit: Sarah Kirschs Lyrik - Sozialistische Feminismen: Irmtraud Morgner und amerikanische Feministinnen in den siebziger Jahren - Perspektivwechsel: Ich-Verlust bei Monika Maron - Die Sprache der Geduld: Produzierendes Denken bei Elke Erb.