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Displaced Persons (DPs) in Schleswig-Holstein 1945-1953

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Hannes Harding

Fast zehn Millionen Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene befanden sich nach dem 8. Mai 1945 auf deutschem Boden. Auch in Schleswig-Holstein hatten sie zuvor in großen Rüstungsbetrieben, aber auch auf kleinen Bauernhöfen als Arbeitssklaven ihr Dasein gefristet und die Lücken im Produktionsbereich gefüllt, die der Krieg gerissen hatte. Nach Kriegsende sprach niemand mehr von ihnen, den Displaced Persons (DPs). Doch was wurde aus diesen Menschen, die vielfach ihre Heimat verloren, unter den Repressalien der Nationalsozialisten gelitten hatten und von ihren Familien getrennt worden waren? Was wurde aus ihnen, die auch nach dem 8. Mai noch in Lagern über das ganze Land verteilt lebten und die ihr Schicksal nicht in die eigenen Hände nehmen konnten? Für Schleswig-Holstein wird auf diese Fragen in einem umfassenderen Zusammenhang geantwortet.
Aus dem Inhalt: Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter im III. Reich - Die Konfrontation der Alliierten mit dem DP-Problem - DPs in Schleswig-Holstein - Die britische Politik - Rückführungsstrategien - Die Lebensumstände der DPs: Organisation der Lager, Lebensmittelversorgung, medizinische Betreuung, Bildungswesen - DP-Kriminalität und Schwarzmarkt - Die Baltische Universität in Pinneberg - Die Übergabe der DPs in deutsche Hände.