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Semiotik und Hermeneutik im interkulturellen Rahmen

Interpretationen zu Werken von Peter Weiss, Rainer Werner Fassbinder, Thomas Bernhard und Botho Strauß

Laura Sormani-Bastian

Das Leitmotiv dieser interkulturell ausgerichteten Studie ist: Können Hermeneutik und Semiotik als komplementär betrachtet werden? Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden diachron sowie synchron herausgearbeitet, um für ein fruchtbares «Gespräch» zwischen den beiden Grundlagendisziplinen zu plädieren. Einen besonderen Schwerpunkt nimmt der Versuch einer hermeneutisch orientierten Ausdehnung des theatersemiotischen Ansatzes ein. Skizziert wird dabei ein neues Vorgehen bei der Deutung von als Dramentext und Aufführungstext konzipierten Theaterstücken. Die Arbeit beschließen in dieser Perspektive vier je für sich lesbare Interpretationen aus der deutschsprachigen Gegenwartsdramatik.
Aus dem Inhalt: Historischer Abriß: Korrespondenzen und Divergenzen zwischen Hermeneutik und Semiotik - Zur Dramen- und Aufführungsinterpretation - Studien zum deutschsprachigen Drama der Gegenwart: Peter Weiss, Rainer Werner Fassbinder, Thomas Bernhard, Botho Strauß.