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Sprachwandel und Sprachmischung im Jiddischen

Eckhard Eggers

In dieser Habilitationsschrift wird die Vorgeschichte, die Entstehungsphase und die weitere Sprachentwicklung des Jiddischen untersucht. Anhand sprachlichen, historischen und kulturgeschichtlichen Materials wird der Nachweis geführt, daß das Jiddische auf bairischer Grundlage im bayrisch-tschechischen Raum entstand. Für die weitere Entwicklung in Mittel- und Osteuropa spielt der Kontakt zu den slavischen Umgebungssprachen und die für das Jiddische charakteristische Interaktion der Komponenten eine wichtige Rolle. Hieraus ergibt sich eine spezifische Form des Sprachwandels und der Sprachmischung. In zwei Exkursen wird untersucht, ob das Jiddische Parallelen zu Pidgin- und Kreolsprachen aufweist und ob es mit den slavischen Umgebungssprachen einen Sprachbund eingeht.
Aus dem Inhalt: Jiddisch als Judeo-X-Sprache: die Vorgeschichte - Die Frage des Entstehungsgebietes - Die Entwicklung des Ostjiddischen - Interaktion der Komponenten - Innere und äußere Sprachentwicklung - Sprachkontakte zu den slavischen Umgebungssprachen - Sprachwandel-Modelle.