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Das Spektrum der neuropathologischen Hirnveränderungen bei AIDS

Autopsiestudie mit neuen Krankheitsformen

Eva Neuen-Jacob

Neurologische Erkrankungen sind häufige Komplikationen bei AIDS. In dieser Arbeit sind die Ergebnisse einer 10-jährigen systematischen neuropathologischen Autopsiestudie unter Einsatz moderner Methoden wie Immunhistochemie, in-situ-Hybridisierung und Elektronenmikroskopie zusammengefaßt. Nach einem ausführlichen Überblick über die klinische Symptomatik und die Nomenklatur neurologischer und neuropathologischer Krankheitsbilder werden die Untersuchungsergebnisse dargestellt. Das breite Spektrum der neuropathologischen Hirnveränderungen umfaßt opportunistische Infektionen, maligne Non-Hodgkin-Lymphome und primär HIV-induzierte Hirnveränderungen. Häufigkeit und Vorzugslokalisationen der einzelnen Erkrankungen werden aufgeführt und mehrere neue Krankheitsformen abgegrenzt. Die Untersuchungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Optimierung der klinischen und neuroradiologischen Diagnostik und sind von Relevanz für die Indikation und Durchführung von stereotaktischen Hirnbiopsien bei AIDS.
Aus dem Inhalt: Überblick über neurologische und neuropathologische Krankheitsbilder bei AIDS - Immunhistochemische und in-situ-Untersuchungen - Opportunistische Erkrankungen - HIV-assoziierte Hirnveränderungen - Topographische Aspekte - Darstellung von neuen Krankheitsformen - Indikation zur stereotaktischen Hirnbiopsie.