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Goethe und Mainz

August Gassner

Auf Grund umfassender Studien zeigt der Autor, stets durch Angabe der Belegstellen in Fussnoten überprüfbar, das Verhältnis Goethes zu Mainz und zu Mainzern - im weitesten Sinne - auf, wie es sich in den biographischen Quellen und im Werk niederschlägt. Ein grosser Reigen bekannter Figuren zieht vorüber: Wer erinnert sich schon, dass die geliebte Maximiliane Brentano in Mainz geboren wurde, dass die Kindsmörderin Susanna Margaretha Brandt, unglückliches Vorbild zu Gretchens Schicksal, in ihrer Not nach Mainz floh, dass sich eine Verbindung ergibt von Mainz zu «Mignon» - und Hermanns Dorothea nimmt der Autor sogar als Mainzerin in Anspruch. Wer erinnert sich Goethes Anteil an der «grossen» Mainzer Geschichte (so der Koadjutorwahl, die sogar zu seiner Beschattung in Italien führte), wer des Zusammenhangs von Prometheus-Ode und Mainzer-Zentral-Untersuchungs-Kommission?
Aus dem Inhalt: Mainzkontakte in der Jugend und Studienzeit mit dem Prinzen von Weimar - Politik aus Mainz holt ihn in Italien ein - «Zwei muntere Abende» in Mainz - Belagerung von Mainz - Hermanns «Dorothea» ein Mädchen aus Mainz? - Mainzbesuche aus den Kuren in Wiesbaden - Der Mainzer Erzbischof im Faust.