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Denken in Ordnungen in der Politik

Herausforderungen an eine anwendungsbezogene politische Wissenschaft

Edward Keynes and Ulrike Schumacher

Politische Prozesse erscheinen vielen Menschen häufig unverständlich und undurchschaubar. Das Instrument, um Politik verständlich zu machen, ist die Analyse der politischen Ordnungsformen, die den Prozessen zugrunde liegen. Das Denken in Ordnungen ist zugleich die Voraussetzung für eine anwendungsbezogene Politikwissenschaft. Ein konsequenter Verfechter dieses Ansatzes ist der Kieler Politikwissenschaftler Werner Kaltefleiter, anläßlich dessen 60. Geburtstages das Denken in Ordnungen zum Verständnis und zur Gestaltung von Politik auf einem Symposium von Fachleuten und Freunden an vier Beispielen erläutert wurde: Hochschulpolitik, Parteienfinanzierung, Struktur der Internationalen Beziehungen und Struktur Internationaler Organisationen.
Aus dem Inhalt: Edward Keynes, Ulrike Schumacher: Denken in Ordnungen in der Politik - Gerd Langguth: Der Ordnungsrahmen einer freien Universität - Karl-Heinz Naßmacher: Ordnungsrahmen für eine plurale Parteiendemokratie. Das Beispiel des politischen Geldes - Hans Kammler: Souveräne Gleichheit? Führung und Herrschaft in der Staatengesellschaft als Gestaltungsfaktoren internationaler Ordnung - Hans Rühle: Sicherheit durch internationale Strukturen - Der Gegensatz von NATO und UNO - Werner Kaltefleiter: Einige sehr persönliche Schlußbemerkungen.