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Japans Eisernes Dreieck?

Staat, Kapital und Arbeit im Prozeß der gesellschaftlichen Regulation

Holger Törkel

«Japans Eisernes Dreieck» bezeichnet üblicherweise das Beziehungsgeflecht von Wirtschaft, Regierungspartei und staatlicher Verwaltung. Im Mittelpunkt dieses Buches steht die ergänzende Frage, wie sich Kapital, Staat und Arbeit im Prozeß der gesellschaftlichen Regulation zueinander verhalten. Die These ist, daß dieses Verhältnis seit 1945 durch einen Prozeß positiver und negativer Integration von gesellschaftlichen Kräften im Zuge von Krisen gekennzeichnet war. Die Formierung und Segmentierung der Nachkriegsgesellschaft geschah für ein hegemoniales Projekt unter dem Leitmotiv des nationalen Auf- und schließlich Überholens. Das Erkenntnisinteresse gilt also zum einen dem Fall Japan, zum anderen der Weiterentwicklung der Regulationstheorie.
Aus dem Inhalt: Krisenbewältigung und Interessenvermittlung - Die Neokorporatismus-Theorie als Erklärungsansatz - Zum Prozeß der gesellschaftlichen Regulation - Die Entwicklung der Ökonomie in Japan - Die Regulationsweise der Nachkriegszeit - Die Regulationsweisen zwischen Anpassung und Transformation.