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Hirnelektrische Korrelate von Informationsverarbeitungsprozessen bei Reaktionsaufgaben

Michael Falkenstein

Wahrnehmung und Denken werden von hirnelektrischer Aktivität begleitet, welche im Elektroenzephalogramm (EEG) meßbar ist. Aus dem EEG lassen sich einzelne Wellenformen isolieren (die sogenannten ereigniskorrelierten Potentiale, EKP), welche spezifische kognitive Prozesse abbilden. Hierdurch wird prinzipiell die separate Erfassung der Intensität und des Zeitbedarfs der einzelnen Prozesse ermöglicht. Die Schwierigkeit liegt in der Überlagerung der einzelnen Komponenten und in ihrer Interpretation. In vier Experimenten konnten bei Reaktionsaufgaben unter kontrollierten Zeitdruckbedingungen EKP-Komponenten isoliert werden, welche als Korrelate verschiedener Verarbeitungsstufen (Reizerkennung, Reaktionsdetermination und Fehlerdetektion) interpretiert werden konnten.
Aus dem Inhalt: Hirnelektrische Aktivität - Elektroenzephalogramm - Ereigniskorrelierte Potentiale - Kognitive Prozesse - Reizerkennung - Reaktionsdetermination - Fehlerverarbeitung - Fehlerdetektion.