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Jakob Frank, der Messias aus dem Ghetto

Klaus S. Davidowicz

Jakob Leibowicz, genannt Frank (1726-1791), und die frankistische Bewegung gehören zu den ungewöhnlichsten Erscheinungen der jüdischen Geschichte. Die Erforschung von Franks Leben und Lehren soll einen bisher vernachlässigten Teil der jüdischen Philosophie- und Geistesgeschichte erhellen. Hierzu werden die religiösen Texte der Frankisten einer tieferen Analyse unterzogen, als es bislang von der Wissenschaft unternommen wurde. Die Biographie Franks bildet neben den Elementen der frankistischen Lehre, die sich aus einer seltsamen Verbindung zwischen jüdischer Tradition, Kabbala, Christentum und Islam entwickelt hat, den Schwerpunkt der Studie. Dazu wurden erstmals alle verfügbaren Quellen herangezogen.
Aus dem Inhalt: Quellen- und Forschungslage - Vorläufer und Hintergründe der frankistischen Bewegung - Von Podolien bis Offenbach - Franks Leben - Auf dem Weg zu «daat» - Elemente der frankistischen Lehre.